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Weiterhin gemeinsam auf dem Weg

Ein Rückblick auf die Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gesundheits- und Alterswesen und mit Schülerinnen und Schülern aus Küttigen


«Ideen teilen, Zukunft bauen. Das Projekt bringt die ganze Gemeinde an einen Tisch – für ein Dorf, das Tradition und Zukunft verbindet.» Das verspricht das Projekt «Küttigen2040» auf seiner Website. Und genau das war spürbar, als wir im November 2025 zwei ganz unterschiedliche Workshops durchführten – einmal mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gesundheits- und Alterswesen und einmal mit Schülerinnen und Schülern aus Küttigen. Beide Gruppen brachten ihre Perspektiven ein und beide Workshops zeigten eindrucksvoll: Der Weg zu einem gemeinsamen Entwicklungsleitbild lebt vom Mitmachen, Zuhören und Ideen teilen. 


Workshop mit dem Gesundheits- und Alterswesen – ein Blick auf Bewährtes und die Frage «Wie weiter?» 


Der Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gesundheits- und Alterswesen zeigt rasch einen zentralen Punkt: Die Gemeinde Küttigen weiss bereits sehr gut, in welchen Bereichen punkto Gesundheit- und Alterswesen sie sich entwickeln muss. Viele der Themen, die angesprochen werden, sind bereits erkannt, werden bearbeitet oder stehen klar auf dem Radar. Es kommen deshalb an diesem Workshop wenig Neues auf den Tisch. Nicht, weil alles schon perfekt läuft, sondern weil die relevanten Felder in Küttigen bestens bekannt sind und bereits bewusst angegangen werden. 

 

Die Atmosphäre ist behutsam: aufmerksam, reflektiert, sorgfältig abwägend. In diesem Rahmen wird trotz kleiner Runde konstruktiv diskutiert. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Kurs grundsätzlich stimmt und darauf aufgebaut werden kann und soll.  

 

Ein Wermutstropfen sind zwei kurzfristige Krankheitsausfälle. Diese Perspektiven fehlen. Umso wichtiger ist es, dass diese beiden Stimmen nachträglich noch abgeholt werden, damit der Gesamtprozess vollständig bleibt.



Workshop mit Schülerinnen und Schülern – junge Energie und Ideen für das Dorf 


Der Workshop mit den Schülerinnen und Schülern startet mit erfrischender und lebendiger Stimmung. Die Kinder aus der 4. bis 6. Klasse nehmen im Kreis Platz. Beim Einstieg hören sie interessiert zu, wie Judith, die Workshopleiterin, Hintergrundinformationen erläutert. 

 

Danach geht es interaktiv weiter. Die Schülerinnen und Schüler stellen sich in der passenden Ecke auf – je nach Wohnort, ob ihre Eltern schon lange hier leben oder neu zugezogen sind, ob sie Vereinen angehören oder nicht. Ein einfacher, aber effektiver Einstieg, der schon erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar macht und das Gemeinschaftsgefühl stärkt. 

 

In der ersten Arbeitsrunde erhalten die Kinder ein Sugus. Die Farbe bestimmt die Gruppen. So entsteht eine bunte Mischung von Kindern aus verschiedenen Klassen und Schulhäusern. In der Gruppe tauschen sie sich darüber aus, wie sie das Küttigen von heute wahrnehmen. Die zweite Arbeitsrunde ist kreativ, es wird nämlich gezeichnet. Die Resultate sind jetzt zukunftsgerichtet. Von Vorstellungen von weniger Häusern über Wünsche nach Grünflächen und Spielplätzen hinzu Ideen von kinderfreundlichen Cafés.  

 

Am Schluss äussern sich viele positiv zum Workshop. Er hat gefallen, nicht nur wegen der Aufgaben, sondern vor allem auch, weil die Kinder die Ideen anderer hörten. 



Warum dieser Prozess so wertvoll ist – und was jetzt noch ansteht 


Ein Entwicklungsleitbild darf nicht in einem stillen Kämmerchen entstehen. Es ist vielmehr ein Projekt, das die Perspektiven und Anliegen der Gesamtbevölkerung mitberücksichtigt. Im Fokus steht also der Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen – mit jungen Erwachsenen, mit Fachpersonen, mit Familien, mit der älteren Generationen, mit Vereinen, mit dem Gewerbe und vielen mehr.  

 

  • Am 13. Dezember 2025 steht ein Workshop mit jungen Erwachsenen an. Eine Gruppe, deren Ideen und Wünsche ganz neue Impulse bringen kann (Anmeldung via Anmeldeformular).

  • Am 17. Januar 2026 folgt ein Forum für die Gesamtbevölkerung. Der Moment, wo alle Stimmen gehört werden: Jung und Alt, Langjährige und Neuzugezogene, Familien, Alleinstehende, Engagierte, Interessierte und und und (Anmeldung via Anmeldeformular).

  • Am 25. März 2026 sind Vertretungen der Kommissionen, der Parteien und des Gewerbes eingeladen (Anmeldung via kontakt@kuettigen2040.ch).

 

Wenn Sie sich jetzt fragen: «Soll ich wirklich teilnehmen?» Dann ist die Antwort: Ja! Weil Ihre Perspektive wichtig ist. Und weil nur aus vielen Einzelstimmen eine Vision für ein Dorf entstehen kann, das wir gemeinsam gestalten. 

 

Melden Sie sich also an und bringen Sie Ihre Nachbarin, ihren besten Freund oder Vereinskolleginnen und Vereinskolleginnen gleich mit!  





 
 
 

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Küttigen 2040

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5022 Rombach AG

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