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Workshop-Abend «Küttigen2040» mit Vertretenden aus Gewerbe, Kommissionen und Parteien

Am 25. März 2026 trafen sich im Rahmen des Projekts «Küttigen2040» Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Kommissionen und Parteien zu einem gemeinsamen Workshop-Abend. Ziel war es, auf Basis der bisher zusammengetragenen Anliegen aus der Bevölkerung weiter am zukünftigen Leitbild der Gemeinde zu arbeiten. 


Ein gut besuchter und vielfältiger Abend 

Die Veranstaltung war erfreulich gut besucht: Besonders stark vertreten waren die Kommissionen; daneben nahmen auch vier Parteien sowie 13 Vertreterinnen und Vertreter aus dem lokalen Gewerbe teil. Diese breite Beteiligung spiegelte sich in den Diskussionen wider – vielfältig, engagiert und konstruktiv. 


Bereits der Einstieg zeigte: Hier kommen unterschiedliche Generationen, Rollen und Sichtweisen zusammen. Ein spielerischer Auftakt machte diese Vielfalt sichtbar und schuf ein erstes gemeinsames Bewusstsein dafür. 



Unterschiedliche Perspektiven – unterschiedliche Programme 

Nach einer gemeinsamen Einführung ins Thema – inklusive Einordnung des Leitbildprozesses, der Megatrends sowie der bisherigen Zwischenergebnisse – arbeiteten Gewerbe und politische Akteure zunächst in getrennten Formaten weiter. Dieser Ansatz ermöglichte es, spezifische Anliegen gezielt zu vertiefen. 


In der anschliessenden Diskussion kamen alle Gruppen wieder zusammen. Dabei wurde deutlich, wie herausfordernd es ist, ein gemeinsames Leitbild zu entwickeln, das unterschiedlichen Erwartungen gerecht wird. 


Was macht ein «gutes» Leitbild aus? 

Eine zentrale Erkenntnis aus der Diskussion: Bereits die Frage, was ein «gutes» Leitbild ausmacht, wurde intensiv diskutiert – und unterschiedlich beantwortet. Dabei wurden unter anderem folgende Punkte hervorgehoben: 


  • Ein Leitbild soll in die Zukunft denken und Orientierung geben. 

  • Es braucht Mut zu Visionen – auch über den aktuellen Zustand hinaus.  

  • Kompromisse sind notwendig, gerade bei widersprüchlichen Ansprüchen.  

  • Nachhaltige Investitionen dürfen ihren Preis haben.  

  • Auch weniger laute Anspruchsgruppen müssen berücksichtigt werden.  

  • Der Blick über den Tellerrand ist entscheidend.  


Diese Rückmeldungen richten sich insbesondere auch an den Gemeinderat, der den Prozess nun weiterführt. 



Anspruchsvoller Dialog in konstruktiver Atmosphäre 

Der Workshop machte deutlich, wie anspruchsvoll es ist, in die Zukunft zu denken und einen Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren einzunehmen, statt sich in Detailfragen zu verlieren. Gleichzeitig war die Stimmung offen, konstruktiv und geprägt von echtem Austausch auf Augenhöhe. Der Prozess orientiert sich bewusst an qualitativen Methoden, um vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen und in einen gemeinsamen Dialog zu bringen – ganz im Sinne von Dr. C. Otto Scharmer, ein deutscher Ökonom, Senior Lecturer und Aktionsforscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA). Er sagt nämlich: «Zukunft entsteht – in jeder Organisation und überhaupt – aus einem Gewebe von Gesprächen, Erkenntnissen, Ideen und neu erkannten Möglichkeiten.»  


Wie geht es weiter? 

Der Prozess «Küttigen2040» geht nun in die nächste Phase: Die Ergebnisse des Workshops werden ausgewertet und fliessen in die weitere Arbeit ein. Als nächstes wird sich der Gemeinderat mit den gesammelten Grundlagen befassen und daraus ein konkretes Leitbild erarbeiten. 


Eines ist klar: Der Weg zu einem gemeinsamen Zukunftsbild ist nicht einfach, aber der eingeschlagene Prozess stimmt zuversichtlich. Die breite Beteiligung und die konstruktiven Diskussionen zeigen, dass Küttigen bereit ist, seine Zukunft aktiv zu gestalten. 



 
 
 

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Küttigen 2040

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